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Sprüche | Spruchvorschlag
68 Sprüche im Archiv

Copyright © 2001- OLFS

 
 Das "Olfs-Tagebuch"
 

    

 
Über unsere Erlebnisse bei der Teilnahme an Veranstaltungen wollen wir Sie anliegend in Form eines Tagebuches kurz informieren. Alle Einzelheiten, welche sich ergeben haben, können wir leider nicht aufführen - ein kurzes Tagebuch eben ...
         

Stadtpfarrkirche Waibstadt

31.05.2003: An diesem sonnigen Samstag-Vormittag waren die Olfs mit 5 Traktoren und einem jeweils dazugehörigen Traktor-Anhänger wieder einmal in den Gassen von Waibstadt unterwegs. Galt es doch die Katholische Pfarrgemeinde Waibstadt bei der Rückführung der mittlerweile restaurierten Kirchenbänke tatkräftig zu unterstützen. Wir berichteten bereits vor 12 Monaten (siehe unten). Die, durch eine Fremdfirma, neu restaurierten Kirchenbänke wurden aus den Lagerhallen am Kappisweg auf  Traktoren-Anhänger verladen und zunächst in die Kellerräume des Gemeindeshauses St. Joseph verbracht und eingelagert.

       

In etwa 3 Stunden wurden ca. 25 bis 30 Bänke transportiert. Die Verantwortlichen der katholischen Kirchengemeinde bedankten sich mehrmals ausdrücklich und entlohnten alle Beteiligten mit einem anschließendem kleinen Vesper und "Heimattreuem".

Ein besonderer Dank geht an: Gerhard Diehm, Trutbert Keidel, Matthias Keidel, Peter Höttinger, Karl-Heinz und Frank Kiermeier

FK (MV-Olfs)

 

 

Herrliches Wetter bei der Mai-Ausfahrt

01.05.2003: „Etwas windig ist es schon“, befand Jürgen mit einem dennoch optimistischen Blick gen Horizont. „Solange es nicht regnet, kann uns Heute niemand von der Mai-Ausfahrt abhalten“, entgegnete Werner, verwarf skeptische Blicke und festigte hiermit die Durchführung des Ausfluges. Hat er ja auch seinen MAN nach dem „Winterschlaf“ wieder auf Hochglanz polliert.

In diesem Jahr kamen wir pünktlich um 10 Uhr von unserem bekannten Treffpunkt, der historischen „Beichert-Mühle“, los. Ein beeindruckender Traktoren-Korso bewegte sich in Fahrtrichtung Neidenstein. Dort hatten wir uns mit Paul verabredet, welcher sich dann mit seinem 14er Bautz, dem Lindwurm anschloß. Nun zählten wir 14 historische Alttraktoren. Über asphaltierte Gemeindeverbindungswege erreichten wir Meckesheim, Schatthausen und Gau-Angeloch.

Unserem Schlepperfreund Thomas Leo ist es zu verdanken, dass wir in Gau-Angeloch, am dortigem Sportgelände, durch die Verantwortlichen des TSV Gau-Angeloch, herzlichst in Empfang genommen wurden. Der TSV lud zugunsten seiner Vereinsjugend zu einem tollen „Mai-Hock“ ein und bewirtete alle Gäste auf dem alten Sportplatz. Wir präsentierten unsere Traktoren in „2er-Formation“. Über Lausprecher wurden die „Olfs“ persönlich begrüßt und durch den Verantwortlichen Gastgeber vorgestellt.

Schnell waren unsere Fahrzeuge durch „kleine Gäste“ besetzt, welche sich als „Jung-Traktoristen“ am „Trockenfahren“ erfreuten. Es blitze. Jedoch nicht klimatischer sondern fotografischer Herkunft. Die interessierten Veranstaltungsbesucher nahmen unsere Gerätschaften ins Visier und verewigten die dargebotenen Fahrzeuge in deren Fotoalbum.

Es war mittlerweile 12.00 Uhr am Mittag. Alle 22 Mai-Ausfahrer sammelten sich an den Biertisch-Garnituren und nahmen ein leckeres Gyros, wahlweise auch Steak, und einen „Trecker-Saft“ zu sich. Bei netter Musik aus Lautsprechern wurde das ein und das andere „Schlepper-Latein“ ausgetauscht. Die Sonne färbte unsere Wangen rot. (Auch Wilhelm hatte eine gewisse Gesichtsfarbe bekommen, obwohl er sich eigentlich nur im Schatten aufhielt).

Vor unserer Abreise gegen 14.30 Uhr, ließen wir es uns nicht nehmen, mit allen Fahrzeugen eine Ehrenrunde über den Sportplatz zu fahren. Hierbei erfreuten sich die „kleinen Co-Piloten“.

Unser Weg führte uns über Bammental, Mauer, Meckesheim in Richtung Neidenstein nach Waibstadt zurück. Dort trafen wir etwa gegen 16.00 Uhr bei unseren Freunden des „Freundenskreis SG Waibstadt“ ein um unsere Tagesfahrt ausklingen zu lassen. Bei geselliger Runde und einem Abschluß-Bier, befanden alle Mai-Ausfahrer den Tagesausflug für sehr gelungen. Schon jetzt freuen sich alle auf die nächste Mai-Ausfahrt im kommenden Jahr.

 2x 14er Bautz,  Hanomag, ICC D214, Unimog, Fendt Dieselross, Allgaier R22, Allgaier AP17, John Deere, MAN, 2x Deutz, Kramer KL12

 FK (MV-Olfs)

 

 

Schlepperfreunde mit Herz

Großzügiger Scheck an die Schwarzacher Werkstätten überreicht

15.12.2002: Schwarzach. Über eine großzügige Geldspende durften sich dieser Tage die Mitarbeitenden und Beschäftigten der Schwarzacher Werkstätten der Johannes-Anstalten Mosbach freuen. Die "Oldtimer- und Landmaschinenfreunde Schwarzbachtal e.V." waren mit einigen Mitgliedern in der Werkstatt erschienen, um einen Scheck über 600 Euro zu überreichen und so in der Vorweihnachtszeit ihre Verbundenheit mit den hier beschäftigten Menschen zu dokumentieren.

Der Betrag stellt das Ergebnis eines großen Flohmarktes dar, den vor allem die engagierten Jugendlichen des Vereins im Rahmen der kürzlich in Waibstadt stattgefundenen Feldhistorie-Tagen veranstalteten. Dabei wurden Artikel und Gegenstände aus der Auflösung eines Haushalts- und Eisenwarengeschäftes sowie eines Privathaushaltes für den guten Zweck verkauft. Dies klappte so gut, dass unter dem Strich die jetzt an die Schwarzacher Werkstätten gespendete Summe stand. Vereinsmitglied Thomas Weinmann übergab den Scheck an Werkstattleiter Rüdiger Pluschek, der sich herzlich bedankte und betonte, dass der Betrag für die weitere Ausstattung des Freizeitbereiches der Werkstätten verwendet werden soll.

Die "Oldtimer- und Landmaschinenfreunde Schwarzbachtal" wurden 1998 ein eingetragener  und gemeinnütziger Verein und entstanden aus einem Kreis Gleichgesinnter, die sich bereits seit Ende der 70er Jahre als Neckarbischofsheimer Schlepperfreunde getroffen hatten. Ziele des Vereins und seiner 140 Mitglieder sind es, historische landwirtschaftliche Fahrzeuge und Geräte zu sammeln, zu erhalten und bei Veranstaltungen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

 

"Feldtage Zeutern" / "Dreschfest Dühren"

10./11.08.2002: „Wir besuchen beide Veranstaltungen am Wochenende", so unser 1. Vorsitzender Karl-Heinz Kiermeier auf die Anfrage der Olfs-Mitglieder. Beide Veranstaltungen, Dreschfest Dühren und Feldtage Zeutern, vielen auf das selbe Wochenende. „...und wenn das Wetter mitspielt, mit unseren historischen Gerätschaften".

Zu beiden Vereinen pflegen wir ein sehr gutes nachbarschaftliches Vereinsverhältnis, weshalb für uns alle klar war, dass wir an beiden Veranstaltungen teilnehmen werden, nur wussten wir noch nicht genau, wann wir wo, mit was und wie lang vor Ort sein werden. Hinzu kommt dann noch die Unbekannte des Wetters, wovon unsere Anreise mit den Gerätschaften abhing. „Wir warten einfach das Wetter ab", meinte Jürgen, „...es sieht ja heute am Donnerstag noch nicht so schlecht aus und für das Wochenende ist kein Regen vorausgesagt." „Ich schlage vor, dass wir am Samstag nach Zeutern fahren, dort mit unserem Zelt Übernachten und nach dem dortigen Feldgottesdienst am Sonntag-Morgen auf dem Rückweg in Dühren vorbeischauen", schlug Frank vor.

Gesagt, getan – und man verabredete sich für Samstag-Nachmittag.

Es war etwas trüb am Himmel und vom Boden her verspürte man eine gewisse Feuchtigkeit als wir uns um 14.00 Uhr in der historischen „Beichert-Mühle" in Waibstadt zur Abfahrt einfanden. „Es nieselt", befand Axel. „Ob wir trockenen Fußes bis Zeutern kommen?!", bedachte Jürgen mit skeptischen Blick gen Horizont. „Wir sind mindestens 120 Minuten unterwegs". „Wir fahren einfach los und wir werden sehen wie es wird", legte Karl-Heinz fest. Gutes Konzept. „Was machen wir mit dem Zelt?", „...das bleibt hier, am Himmel zieht es dunkle Wolken zusammen".

Schnell wurde sich regenfest bekleidet und unser „Olfs-Banner" verstaut. Mit Holder A21S, Allgaier R22, Fahr 177 und Porsche AP17 ging es gutgelaunt los in Richtung Sinsheim. Da uns in Höhe der Kreismülldeponie der Wettergott einen Strich durch unsere Rechnung machte und es um 16.00 Uhr schon fast finster war, steuerten wir zunächst das Dreschfest in Dühren an um dort zunächst einen Zwischenstopp einzulegen. Nach einer Begrüßung durch Karl Maier von der Dreschgemeinschaft Dühren stellten wir unsere Gerätschaften auf dem Gelände ab und brachten unseren „Olfs-Banner" zur Aufstellung. Neben vielen Dreschmaschinen (u.a. auch die „Hummel" von Arno) war unser Vereinsmitglied Konrad Ludwig aus Daisbach mit seinem Traktor vor Ort. Es war etwa 16.30 Uhr, die Dreschgemeinschaft Dühren war noch in der Vorbereitungsphase. Es sollte ja laut Ausschreibung erst um 17.00 Uhr beginnen. „Wir setzen uns ins Festzelt und Fachsimpeln", meinte Konrad. Bei einem guten Schluck Gerstensaft wurde das ein und das andere „Schlepper-Latein" angesetzt, ehe es dann vor Beginn des Feldgottesdienstes um 19.00 Uhr im Konvoi über Angelbachtal und Östringen Richtung Zeutern weiterging. Ein längeres Zuwarten hätte evtl. Regen bringen und unsere Ausfahrt vereiteln können.

Tatsächlich trockenen Fußes kamen wir um 20.30 Uhr in Zeutern an. Von weit her hatte uns die wehende Fahne am aufgestellten Autokran den Weg zum Veranstaltungsgelände gewiesen. Etwas ausserhalb von Zeutern in Richtung Stettfeld, auf der rechten Seite, lag das riesige Freigelände an welchem sich schon einige Fahrzeuge eingefunden hatten. Sogar ein „Fahrerlager" für die Camper war eingerichtet und schon gut besucht. Wir passierten eine Schranke und sortierten uns am hinteren Bereich gegenüber dem Aktivitätenfeld ein. „Hier stehen wir gut", fröstelte Jürgen und gelüstete nach dem von Frank mitgeführten „Lötwasser – Typ Hausmarke". Nachdem wir uns beim Veranstalter angemeldet und das Gelände inspiziert haben, trafen wir auch viele Bekannte im Festzelt an. Mittlerweile war auch Melanie mit dem Pkw als „Abholer" eingetroffen. So saßen wir noch bis etwa 22.30 Uhr bis wir dann mit dem Pkw nach Waibstadt retour fuhren.

Früh am Sonntag-Morgen waren wir schon vor Ort in Zeutern – rechtzeitig zum Feldgottesdienst, welcher aufgrund der Witterung im Festzelt abgehalten wurde. So nach und nach trafen immer mehr Gerätschaften ein – vom kleinsten bis zum größten Fahrzeug war hier alles präsent. Es wurde kräftig mit verschiedenen Fahrzeug-Typen das Aktivitätenfeld bearbeitet. Jede Menge Deutz-Traktoren unterschiedlicher Jahrzehnte pflügten durch das Erdreich. Melanie befand den „Streichelzoo" als lieblich. Familie Winkler, welche schon bei den „Tagen der Feldhistorie 2002" in Waibstadt eine Woche zuvor für Aufsehen sorgte, demonstrierte erneut ihre Dampflokomobile.

Nach vier Stunden tuckerten wir los nach Dühren. Bei unserem Eintreffen wurde bereits kräftig mit den historischen Dreschmaschinen gedroschen. Andere Fahrzeuge zogen Furchen in das Freigelände. Wir zogen unsere Regenbekleidung aus und einen Besuch im Festzelt zunächst vor. Viele Besucher, u.a. auch das Fernsehteam des SWR, tummelten sich auf dem Ausstellungsgelände. Auch Manfred Habiger und Söhne waren mit ihren Unimog 411 vor Ort. Arno und Kim stellten den interessierten Besucher ihre „Hummel-Dreschmaschine" vor. In geselliger Runde verbrachte man mit 16 Vereinsmitgliedern der Olfs noch einige nette Stunden in Dühren, ehe man dann um etwa 17.30 Uhr in Richtung Waibstadt losfuhr. „Tolles Wochenende" befanden alle und stimmten einer Teilnahme in 14 Tagen bei den Schlepperfreunden Neckartal zu deren Traktorentreff in Hassmersheim zu.

Lichtbilder siehe: Rubrik Bilder "Feldtage Zeutern"

FK (MV-Olfs)

 

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Bernd Schmidbauer stärkt sich bei den „Olfs“

"Tour de Wahlkreis": Radeln Sie mit Bernd Schmidbauer!

22.08.2002: Während der Sommerpause wird Bernd Schmidbauer MdB alle 34 Städte und Gemeinden seines Wahlkreises mit dem Fahrrad besuchen. Auf dem Programm stehen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, Besuche bei Bürgermeistern, Firmenbesichtigungen und vieles mehr.

     
Im Rahmen seiner Radtour am 22.August 2002 von Eschelbronn über Neidenstein nach Waibstadt machte der Kreisvorsitzende der CDU Rhein-Neckar einen „Boxenstopp“ bei den „Oldtimer- u. Landmaschinenfreunden Schwarzbachtal e.V.“ um neue Kraft zu schöpfen. Im Gewann „Unteres Lohhaus“ in Waibstadt begrüßte der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Kiermeier die zahlreichen Ausfahrer (u.a. auch Uwe Göhrig, BGM Neidenstein) und lud zu einer gekühlten Erfrischung ein. Ein riesiger Sonnenschirm spendete an diesem heißen Tag den nötigen Schatten, mehrere Alttraktoren gaben ein heimatverbundenes Flair.

              

Wir erlebten Schmidbauer in Höchstform, ausgeglichen und in exzellenter Wahlkampfstimmung. Im Kreise der Teilnehmer wurde das ein und das andere, nicht nur politische Thema, erörtert. Bernd Schmidbauer zeigte sich fasziniert von der Technik des Allgaier R22, welcher nach seinem eigenen Wunsch vor Ort demonstriert wurde. Nach geselligen 45 Minuten verabschiedete man sich per Velo in Richtung Rathaus Waibstadt um das dortige Stadtoberhaupt anzutreffen.

„Olfs“ – ein Anlaufpunkt für alle“ 

FK (MV-Olfs)

 

 

Nahaufnahme SWR4 Kurpfalz-Radio live

02.08.2002: „Feldhistorie begeistert nicht nur Nostalgiker“, so lautete der Themeninhalt der SWR-4 Kurpfalzradio Nahaufnahme am Vortag zu den „Tagen der Feldhistorie 2002“ in Waibstadt.

   

An diesem herrlich, sonnigen Freitag-Vormittag, in der Zeit von 10.05 Uhr bis 11.00 Uhr, kam es im Vorfeld zu den „Tagen der Feldhistorie 2002“ zu einer fachkompetenden Gesprächsrunde unter der Moderation von Christian Scharff. Neben Karl-Heinz Kiermeier, Kurt Kiermeier, Paul Ziegler, Ludwig Kress (alle Olfs), Karl Maier (Dreschgemeinschaft Dühren), Werner Gutruf (OSCK), Hans-Wolfgang Riedel (BGM Waibstadt) war auch der Minister für den ländlichen Raum a.D., Dr. hc Gerhard Weiser (Schirmherr), anwesend. Über 50 Minuten wurde über den Wandel in der Landwirtschaft berichtet. Hierbei informierte Kurt Kiermeier eindrucksvoll über die Drei-Länder-Wirtschaft, Werner Gutruf, Karl Maier und Karl-Heinz Kiermeier über die technische Entwicklung von Ackergeräten, Dr. hc Gerhard Weiser über die strukturelle Entwicklung in der Landwirtschaft. Paul Ziegler begeisterte durch ein tolles Gedicht über die Landwirtschaft und Ludwig Kress führte live den Lanz 2806 vor. Vor einem vielzähligen Publikum waren alle Beteiligten nach Übertragungsende um 11.00 Uhr sehr zufrieden

FK (MV-Olfs)

   

Taschengeld für unsere Jugend 

03./04. August 2002: Im Vorfeld zu den „Tagen der Feldhistorie 2002“ überlegten sich unser Jugendwart Thomas Weinmann und seine Olfs-Jugend wie sie wohl ihre Jugendkasse etwas aufbessern können. Traum ist es, gemeinsam Unternehmungen wie z.B. Museumsbesuche, Baggerssee-/Schwimmbadausflüge, Werkzeuge für deren Restaurationsprojekt und ein gemeinsames Grillfest zu organisieren. So kam es, dass sich die gesamte Olfs-Jugend über Tage hinweg zur Entrümpelung eines Dachspeichers und Kellergewölbes zusammenfand. Es wurden antike Schränke, Garderoben, Tische, Stühle, unzählige Schrauben, Truhen und weitere, bereits in Vergessenheit geratene, nostalgische Dinge quazi als „Scheunenfunde“ geborgen. In einem eigens bei der Veranstaltung errichteten Zelt wurde dann ein sog. „Olfs-Jugend-Flohmarkt“ eröffnet, bei welchem alle Objekte gegen Gebot veräußert wurden. So manches Unikat wechselte auf Anhieb den Eigentümer. Über die Höhe des Verkauferlöses hielt sich unser Jugendwart noch zurück, jedoch meinte er, dass die Projektvorhaben der Olfs-Jugend finanziell fundamentiert seien und man bereits an der Durchführung eines gemeinsamen Zeltlagers vorplant.        

FK (MV-Olfs)

 

Vorgezogener Erntedank

Strohballen als Altar bei Premiere für ökumenischen Feldgottesdienst

04.08.2002: Erstmals wurde in Waibstadt auf Initiative der Oldtimer- u. Landmaschinenfreunde Schwarzbachtal ein ökumenischer Feld-Gottesdienst abgehalten. Den Rahmen hierfür bildete deren Veranstaltung „Tage der Feldhistorie“ im Unteren Lohhaus.

   

 Zunächst hatten die Verantwortlichen Bedenken, den Gottesdienst im Freien abhalten zu können, denn in der Nacht hatte es stark geregnet und die Wiesen waren entsprechend nass geworden. Doch fleißige Hände sorgten dafür, dass der Feld-Gottesdienst, wie geplant, stattfinden konnte. Ein eigens, mit viel Liebe und Mühe aus Getreide und Stroh, sowie Früchten kreativ aufgebauter Altar mit Kreuz verliehen dem Gottesdienst das entsprechende Ambiente.

   

 Stadtpfarrer Winfried Wehrle von der katholischen Pfarrgemeinde und Pfarrerin Renee`Scholle von den evangelischen Kirchengemeinden Waibstadt und Daisbach zelebrierten gemeinsam den Gottesdienst, an dem viele Gläubige beider Konfessionen teilnahmen. Dekan Wehrle betonte dabei in seiner Begrüßung, dass der eigentliche Erntedank-Gottesdienst kalendermäßig am ersten Sonntag im Oktober stattfindet, den heutigen Gottesdienst solle man deshalb als Dank für die erste Ernte sehen. Pfarrerin Scholle stellte das Getreide und das daraus gewonnene Mehl in den Mittelpunkt ihrer Predigt.

   

 An die Teilnehmer des Wortgottesdienstes wurden danach Brötchen, die es galt gemeinsam zu teilen, verteilt. Den würdigen Rahmen dieses gelungenen Feld-Gottesdienst verliehen der Posaunenchor aus Neidenstein, die gemeinsam unter der Leitung von Arthur Grab den Gottesdienst musikalisch begleiteten. Der Wettergott machte auch mit und so gab es für die Verantwortlichen nur anerkennende und lobende Worte für die Organisation und Gestaltung.

FK (MV-Olfs)

 

 

Über den Weizenanbau informiert

im Juni 2002: Im Mittelpunkt des Weizen-Feldtages der ZG Raiffeisen standen Praxisversuche zum Thema: "Weizenanbau und Weizenbestandsführung". Zur Besichtigung dieser Versuche begrüßte Geschäftsführer Jörg Heckele von der ZG Raiffeisen die Landwirte und bedankte sich bei Kurt Kiermeier für die Unterstützung, der mit der Bereitstellung seiner Flächen diese Versuche ermöglichte. ZG-Raiffeisen-Produktionsmanager Hans-Werner Becker und Reiner Müller sowie Jörg Heckele führten anschließend die Besucher durch die verschiedenen Versuchsparzellen. Hierbei stellte Kurt Kiermeier die Felder und deren Eigenschaften und Hans-Werner Becker gemeinsam mit den Züchter-Vertretern die neuesten Weizensorten, wie Altos, Enorm, Cubus, Tommi, Magnus, Tiger usw. im Vergleich zu den herkömmlichen vor.

               Becker erläuterte den Landwirten den optimalen Einsatz von Mineraldünger, Pflanzenschutzmitteln und Saatgut für jede vorgestellte Sorte.  Jörg Heckele übernahm anschließend die Moderation im Schützenhaus Waibstadt. In seinem Vortrag erklärte er unter anderem, wie sich das Geschehen an den heimischen und weltweiten Märkten auswirkt, und erläuterte auch die neuen Bedingungen wie sinkende Interventionspreise und geänderte Interventionskriterien beim Getreide. Produktionsmanager Reiner Müller informierte über die Vorteile der einzelnen angebauten Versuchssorten und erläuterte die Versuchsergebnisse der letzten Ernte.

FK (MV-Olfs)

 

"Tage der Feldhistorie 2002"

im Juni 2002: Die Vorbereitungen zu unserer Veranstaltung am 03./04. August 2002 "laufen auf Hochtouren". Organisatorische, wie auch logistische Vorplanungen zeigen sich viel versprechend. Besonders erfreut sind wir über die Zusage von Dr. hc Gerhard Weiser (Landwirtschaftsminister a.D.) zur Schirmherrschaft der Veranstaltung. Weiterhin sicherte der SWR-4 (Kurpfalz-Radio 104,1) eine "Live-Nahaufnahme" an den "Tagen der Feldhistorie 2002" zu. Unter der Moderation von Christian Schaarf findet eine interessante Gesprächsrunde über "Erntetechniken Einst und Heute" in Waibstadt statt, an welcher neben dem Schirmherrn auch weitere fachkompetente Gesprächspartner teilnehmen. Desweiteren informiert die Polizeidirektion Heidelberg vor Ort rund um die Verkehrssicherheit land- u. forstwirtschaftlicher Fahrzeuge. Hinsichtlich den lokalen/örtlichen Gegebenheiten zeigt sich unser Schlepperfreund Kurt Kiermeier optimistisch. Das Ausstellungsgelände wurde bisher 3-4 mal gemulcht - auf dem Aktionsgelände Weizen eingesät. Bis zu den "Tagen der Feldhistorie 2002" werden wir optimale Bedingungen vorfinden können. Bleibt nur zu Hoffen, dass unser Appell an den Wettergott Gehör findet.

   

weitere Informationen siehe Startseite/"Tage der Feldhistorie 2002"

FK (MV-Olfs)

       

"Olfs-Homepage" 

im Mai 2002: Gefreut haben wir uns über die anliegend aufgeführten "Awards", welche uns bis zum Mai 2002 übermittelt wurden. Hierbei handelt es sich um virtuelle Auszeichnungen, welche uns unsere Homepage-Gäste als Anerkennung überreicht haben. 

"Awards" werden erteilt, nachdem eine Homepage hinsichtlich verschiedener Gesichtspunkte (z.B. Ladezeiten, Link-Navigation, Design, Aufbau, Information usw.) geprüft wurde.

 Wir können durchaus ein kleines bißchen "stolz" über unsere weltweite Vereinsdarstellung sein, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um eine rein privat (nicht durch professionellen Web-Designern) erstellte Homepage handelt.   

Als Webmaster der "Olfs" nehme ich die übermittelten Anerkennungen zum Anlass weiterhin motiviert unsere Internet-Präsentation zu betreuen und ständig zu aktualisieren.

Auf diesem Wege bedanke ich mich bei Allen, welche mich durch Ihre Beiträge (Bilder, Berichte ...) unterstützt haben.

 

                    

        

FK (MV-Olfs)

 

 

"Stadt-Pfarrkirche Waibstadt"

10.Mai 2002: Ein durchaus ungewohntes Bild bot sich dem Betrachter, als dieser an diesem Freitag-Nachmittag durch die Gassen von Waibstadt ging. Denn - unzählige Menschen "wuselten" organisiert beschäftigt umher, der Eine "Stellte bereit...", der Andere "Lud auf..." und viele "transportierten ab...".

Vorausgegangen war eine dringend notwendige Renovation der Waibstadter Stadt-Pfarrkirche "Unserer lieben Frau", welche diese nicht alltägliche Transportmaßnahme bedurfte. Ca. 170 Eichenholz-Bänke/Kirchenbestuhlung  mußten präventiv abgeschraubt, aufgeladen und zur etwa 1,5 Kilometer entfernten Lagerhalle abtransportiert werden.

Gerne und selbstverständlich beteiligten sich hierbei die "Olfs" und stellten 9 Fahrer mit Traktoren und Lade-Hänger sowie 4 weitere Helfer als Ladepersonal zur Verfügung. Unterstützt durch herrliches Wetter sowie durch bereitsgestellte Brezel und Getränke, konnten in der Zeit von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr alle Transportgegenstände sicher zur Lagerhalle verbracht und verstaut werden. Bis zum Abschluß der Kirchen-Renovierung im kommenden Jahr verbleiben diese dort zwischengelagert und werden dann, natürlich unter Beteiligung der Olfs, wieder zurück zur Waibstadter Pfarrkirche im Ortskern transportiert.

In Begleitung eines Aufsichtspersonals bot sich kurz vor 16 Uhr für unseren Peter und Kurt die Gelegenheit den 65 Meter hohen Kirchturm zu besteigen. Oben angekommen erlebten beide einen unvergesslichen Ausblick und eine herrliche Perspektive über die angrenzenden Äcker und Ländereien, welche gerade in dieser Jahreszeit in herrlicher Farbenpracht standen. Beeindruckend war auch, die, aufgrund der Transportmaßnahmen gesperrte "Alte Sinsheimer Straße, sowie die vielen kleinen Traktoren und Helfersleute, welche Peter und Kurt aus der "Vogelperspektive" betrachten konnten. Ungeklärt erscheint noch die Tatsache, dass um 16.03 Uhr die Glocken der Waibstadter Pfarrkirche weit ins Land zu Hören waren und Peter tagsdrauf über einen gemeinen Muskelkater im Oberarm klagte.

"Herzlichen Dank" an: Theo, Uwe, Peter, Gerhard, Kurt, Manfred, Trudbert, Klaus, Karl-Heinz, Markus, Wilhelm, Jens und Matthias

   FK (MV-Olfs)

 

 

"Traktorama 2002"

04./05.05.2002: Wie auch in den Jahren zuvor, waren die "Olfs" zum Saisonauftakt der "Schlepperszene" bei der Traktorama 2002 in Sinsheim mit dabei.

Bereits am Freitag-Abend wurden die ersten vereinseigenen Traktoren nach Sinsheim überführt. Wir wollten erreichen, dass unsere Gerätschaften, in Form einer "Vereinspräsentation", beisammen/zusammen stehen können. Durch unseren Paul konnte in der Messehalle 4 ein geeignetes Plätzchen organisiert werden, so dass sich, trotz der schlechten Witterung, dort 12 vereinseigene Traktoren einfinden konnten.

Schnell waren das "Olfs-Schild", 2 "Olfs-Banner" und eine eigens durch Manfred gefertigte und mit reichhaltigen Informationen bestückte Pinnwand aufgebaut. Wilhelm brachte sogar 3 Tisch-Garnituren zur Aufstellung.

Am Samstag trafen so nach und nach weitere Vereinsmitglieder mit ihren Traktoren ein, so dass die "Olfs" über das Veranstaltungswochenende mit mindestens 25 historischen Gerätschaften vor Ort waren.

Neu in diesem Jahr war die Präsentation unser "Olfs-Homepage" mittels eines Laptops. Hierbei gilt es unserem Schlepperfreund Axel ein besonderes Lob auszusprechen, welcher für die technischen Voraussetzungen sorgte und für die Erstellung von "Promotion-Tshirts", zu finanziellen Gunsten der "Olfs-Jugend", verantwortlich war.

Es war reger Besucherandrang bei den "Olfs" festzustellen.

Die Olfs-Vereinsmitglieder standen quasi Rund um die Uhr den vielen interessierten Besuchern zur Verfügung und gaben fachkompetent Auskunft zu allen technischen Anfragen.

Fast alle vereinseigene Traktoren wurden durch Experten der Veranstalter öffentlich kommentiert und vorgestellt. Hierbei nutzte der 1. Vorsitzende der "Olfs" die Gelegenheit sich bei allen Verantwortlichen der Traktorama zu bedanken und dokumentierte durch die Überreichung eines getöpferten "Vereins-Kruges" die bestehende, sehr gute Freundschaft zu dem "OSCK".

 

Als Fazit kann gesagt werden, dass es eine sehr tolle Veranstaltung in Sinsheim war. Viele neue Bekanntschaften und Freundschaften wurden geschlossen (speziell zu den Schlepperfreunden Igelsbach).

Schon jetzt freuen wir uns auf den Saisonauftakt im kommenden Jahr 2003.

Erwähnenswert: Unser Schlepperfreund Wilhelm hat jetzt nun endlich eine Traktor-Jacke mit besticktem Vereins-Emblem und Karlheinz einen Pflug für seinen Holder.

TV-Sendehinweis: Südwest3, 26.05.2002, 18.30 Uhr - 19.15 Uhr, "Treffpunkt" (evtl. auch mit unserem Werner, welcher bereitwillig vor laufender Kamera technische Details am M.A.N erklärte)

siehe auch Rubrik: Bilder/Traktorama 2002

FK (MV-Olfs)

 

 

"1. Mai - Ausfahrt"

01.05.2002: Fast schon traditionell veranstalten die "Olfs" am ersten Tag im Mai ihre "Traktor-Ausfahrt". Hierzu treffen wir uns immer früh morgens um 09.00 Uhr an der historischen "Beichert-Mühle" in Waibstadt.

Der Wettergott weinte, und dennoch fanden sich 9 Traktoren zur Ausfahrt ein. Als um 10.00 Uhr Petrus ein Einsehen hatte, ging es dann los.

Vorne weg unser Holder, welcher die Route bestimmte. In diesem Jahr wollten wir in Richtung Neidenstein, Eschelbronn, via Mönchzell nach Spechbach fahren und bei einem dort lokal organisierten Grillfest zum Mittag "Einkehren".

 Jedoch schon wenige Kilometer nach Waibstadt fing es wieder an zu "Schütten". Ziemlich durchnässt kamen wir dann um die Mittagszeit in Spechbach an und mussten leider feststellen, dass aufgrund schlechter Witterung das Grillfest kurzfristig abgesagt wurde.

 Wir ließen uns nicht entmutigen und setzten unseren Weg über Epfenbach nach Neidenstein fort. Dort, und das war sicher, veranstalteten die Freunde des "Obst- u. Gartenbau" einen 1.Mai-Hock. Mit einem Festzelt trotzten sie dem schlechten Wetter und jeder von uns "Ausfahrern" fand ein trockenes Plätzchen. Bei einem würzigem "Heimattreuem" und hervorragendem Grill-Steak erwachten bei uns wieder neue Lebensgeister.

Wir befanden das Festzelt als verbleibenswert und machten aus unserem eigentlichen "Zwischen-Stopp", nach ein paar gemütlichen Stunden, den "Ausfahrts-Abschluss".

 Im Nachhinein hat sich, Gott-sei-Dank, keiner erkältet und konnte am darauf folgendem Wochenende beim Saisonauftakt der Schlepperszene (Traktorama 2002) in Sinsheim mit dabei sein.

     

Spruch des Tages: "Bei schönem Wetter kann jeder Ausfahren"

    FK (MV-Olfs)

 

 

"www.olfs-online.de" ist mobil

15.04.2002: Die Homepage der "Olfs" kann ab Heute über jedes "wap-fähige" Handy abgerufen werden. WAP (wireless application protocol) ermöglicht Handy-Benutzer das Anzeigen von Internet-Seiten (in Kurzform) auf dem Handy-Display.

Derzeit sind News über die "Olfs" für jedes "wap-fähige" Endgerät unter:

 www.olfs-online.de/wap/   bereitgestellt. 

FK (WM-Olfs)

 

 

"Schreinermarkt" Eschelbronn

24.03.2002: Eine sehr beliebte und dankend in Anspruch genommene Dienstleistung beim Schreinermarkt in Eschelbronn war auch in diesem Jahr wieder der durch die "Olfs" durchgeführte "Shuttle-Service" mit dem Traktorgespann.

Die vielen Besucher des Schreinermarktes wurden, ab 12.00 Uhr bis spät in die Nachmittagsstunden,  durch ein sog. "Park and Ride-System" beim Großparkplatz am "Möbelhaus Geiß" aufgenommen und bis zur fast 2 Kilometer entfernten Veranstaltung bei herrlichem Wetter mit dem MAN 2P1 "chauffiert".

Wieder einmal gilt es den Gebrüdern Habiger für deren Zuverlässigkeit und Engagement "Größtes Lob" sowie "Dank und Anerkennung " auszusprechen.

 

  FK (MV-Olfs)

 

 

"Olfs-Homepage" 

im Januar 2002: Dass wir unsere Internet-Präsentation als gelungen bezeichnen dürfen, zeigen uns anliegend dargestellte "Awards", welche uns im Januar 2002 übersand wurden.

Es handelt sich hierbei um virtuelle Auszeichnungen über den Gesamt-Eindruck unserer Internet-Seiten, d.h. unsere Homepage wurde durch andere "User" beurteilt. Hierbei waren u.a. die Ladezeiten, Navigation, Inhalt und Information Bewertungsgrundlagen.

 Wir können durchaus ein kleines bißchen "stolz" über unsere weltweite Vereinsdarstellung sein, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um eine rein privat (nicht durch professionellen Web-Designern) erstellte Homepage handelt.   

Als Webmaster der "Olfs" nehme ich die übermittelten Anerkennungen zum Anlass weiterhin motiviert unsere Internet-Präsentation zu betreuen und ständig zu aktualisieren.

Auf diesem Wege bedanke ich mich bei Allen, welche mich durch Ihre Beiträge (Bilder, Berichte ...) unterstützt haben.

              

Bewertungs-Notiz:

"Das Design ist sehr schön und gut aufeinander abgestimmt. Die Ladezeiten sind gut und der Inhalt der Homepage entsprechend o.k., ebenso die Navigation"

FK (Olfs-Web)

 

 

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Faschingsumzug 2002 in Sinsheim

03.02.2002. Wie zu den meisten Veranstaltungen an denen die "Olfs" mit ihren Gerätschaften teilnehmen, so haben wir wieder die Waibstadter "Beichert-Mühle" zum Treff- und Sammelpunkt ausgewählt und festgelegt. Pünktlich um 09.30 Uhr fanden sich 8 Alttraktoren und deren Besitzer an dem, an der Schwarzbach liegenden, historischen Gebäude ein. Helmut, welcher in Neckarbischofsheim wohnt, wollte mit seinem IHC über Adersbach direkt nach Sinsheim fahren und uns dann dort zu treffen. 

"Heute ist Faschings-Umzug in Sinsheim - und jeder bekommt jetzt ein rotes Herz von mir auf die Backe gemalt", strahlte die, bereits als Landwirt verkleidete, Melanie. Bewaffnet mit einem Lippenstift wurde die Drohung in die Tat umgesetzt, welcher sich keiner Erwehren konnte. Bei Wilhelm sah es richtig entzückend aus.

"Markus! Wo ist mein Hut? Hat jemand das Konfetti gesehen? Wer hat die Luftschlangen?" - Nachdem die organisatorischen Details geklärt waren ging es gutgelaunt los im Traktoren-Konvoi nach Sinsheim.

Wie vereinbart trafen wir auch Helmut mit seiner Gattin und dem IHC an der Parkfläche des Freibades in Sinsheim an. "Jetzt wäre ein zweites Frühstück toll", meinte Bernhard und erspähte eine aufgebaute Würstchen-Bude mitten auf dem Gelände. Eingedeckt mit "Heißer Faschings-Wurst" und "Heimattreuem" entstanden auch schon die ersten Kontakte zu anderen Faschings-Gruppierungen. Hierbei wurde nicht nur über die 5. Jahreszeit diskutiert, sondern auch Historisches thematisiert - denn schnell fanden sich erstaunte Passanten an unseren Alttraktoren ein.

"Markus, der Umzug beginnt erst in 90 Minuten - Du kannst die Maske noch absetzen" --> "Ich hab gar keine Maske auf" --> "Ach so"

"Wir sind die Gruppierung Nr. 24 von insgesamt 116 " erklärte uns Karlheinz, nachdem er durch die Verantwortliche des SCC, Frau Dr. Ulrike Würtele, eine detailierte Einweisung in den Veranstaltungsablauf erhielt.  Um 13.30 Uhr soll es losgehen.

"Jürgen mit dem Holder vorne weg, dann Wilhelm mit dem Deutz ... Jürgen K. macht dann den Abschluß und Markus wirft Bonbons" so haben wir es festgelegt.

Pünktlich setzte sich der Gaudiwurm in Richtung Sinsheimer Innenstadt in Bewegung. Das prächtige Wetter lockte auch ungewöhnlich viele Zuschauer, die teils kostümiert den Weg säumten, an. Nach Schätzungen der Polizei waren es rund 10 000 Schaulustige, die sich das farbenfrohe Spektakel nicht entgehen ließen. Die Narrenparade hatte es optisch wie auch akustisch in sich. Quasi ein "musikalisches Sandwich" bildeten hierbei die Nr. 23 (Guggenmusik), Nr. 24 (Olfs) und Nr. 25 (Guggenmusik).

In der Innenstadt war der "Teufel los" - so viele Menschen. Nicht nur Bernhard erntete mit seinem Farmall ständigen Applaus nachdem er auf der Stelle seine 180 Grad-Kehre vorführte, sondern auch alle teilnehmenden 9 Alttraktoren. Erich unterhielt die Zuschauer mit undefinierbaren Turnkünsten auf dem Allgaier R22.

Nach etwas mehr wie 90 Minuten fand man sich wieder am Freibad ein, befand dies für eine gelungene und glänzende Veranstaltung und "köpfte" zur Feier des Tages eine Flasche "Gurgelwasser", welche Markus einem Narren abschwatzen konnte. 

Die Rückfahrt nach Waibstadt verlief eigentlich unspektakulär (an der Sparkasse Sinsheim wurde nochmals aufgetankt) da wir ja seit Neuem unser "Olfs-Security-Car" mitführen. Im Anschluß an das verdiente "Feierabendbier" verabschiedete man sich mit herrlichen Eindrücken vom heutigen Tage und Guter Laune.

Helau!  

siehe auch Rubrik: Bilder

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Nikolausmarkt in Neckarbischofsheim

02.12.2001. Strahlend blauer Himmel und Temperaturen um den Gefrierpunkt bildeten einen tollen Rahmen für den diesjährigen Nikolausmarkt, welcher bereits zum 10ten Male in Neckarbischofsheim abgehalten wurde. Bei Bilderbuchwetter genossen zahlreiche Besucher den kleinen, aber feinen, Adventsmarkt rund um das Rathaus Neckarbischofsheim. Liebevoll geschmückte Nikolaus-Stände und Weihnachts-Buden luden mit kulinarischen Genüssen ein und verzauberten den Gaumen der Gäste.

Zum vorweihnachtlichen Rahmenprogramm trugen auch die "Olfs" mittels einem Kutschen-Gespann bei. Den ganzen Tag über konnten die Kinder mit dem Nikolaus in seiner Kutsche eine Rundfahrt durch die Altstadt machen. 

Ein großes Lob gilt hierbei dem "Kutscher Gerhard", welcher, wie auch im Vorjahr, zum wiederholten Male mit vollem Einsatz diese Nikolausfahrten zu einem tollen Erlebnis für die Neckarbischofsheimer und deren Gäste werden ließ.

Auch der Nikolaus war von dem treuen und folgsamen Pferd von Gerhard Diehm so beeindruckt, weshalb an "Höchster Stelle" eine Umstrukturierung im himmlischen Fuhrpark angedacht wird.  

"Herzlichen Dank" Gerhard Diehm und Deinem Gespann

FK (MV-Olfs)

 

 

Visitenkarten

Dezember 2001. Durch ein regional ansässiges Druckerei-Unternehmen war es möglich für unseren Verein 600 Visitenkarten nach eigener Design-Vorlage zu erhalten. Besonderheit hierbei ist es, dass die Visitenkarten beidseitig bearbeitet sind, d.h. auf der Vorderseite, nebst dem Vereins-Logo, die Hausanschrift incl. der Email- u. Homepage-Adresse aufgedruckt ist und die Rückseite eine farbige Lichtbild-Collage der Hummel-Dreschmaschine von unserem Schlepperfreund Arno Bernhard zeigt. Die Lichtbild-Collage ist eine Original-Aufnahme vom Sommer 2001 beim "Dreschfest in Dühren". Es ist angedacht, dass jedes Vereins-Mitglied in den Besitz einer dieser Visitenkarten kommt.  

    

"Herzlichen Dank" an die Druckerei Fritz Andres/Waibstadt

FK (MV-Olfs)

 

 

Oldtimerfreunde "schrauben" am PC

24.11.2001. Wer uns kennt, der weiß, dass wir uns neben der Erforschung und Instandsetzung historischer Landtechnik einstiger Tage, auch immer wieder aktuellen Betätigungsfeldern widmen und der zukünftigen Technik zugänglich und aufgeschlossen sind.

So haben wir uns beim letzten Vereinsabend in der Werkrealschule Aglasterhausen einer neuen technischen Herausforderung gestellt: Dem Personal-Computer.

Während einer etwa zweistündigen Computer-Schulung haben die Olfs unter Anleitung des fachkundigen Referenten, Erich Schäfer, ihre ersten Schritte durch das World-Wide-Web gewagt.     

Der Einladung von der Vorstandschaft folgten 28 Mitglieder und fanden an 20 zur Verfügung gestellten Personal-Computer Platz. Nach der Begrüßung des 1. Vorsitzenden wurde speziell in unserer vereinseigenen Homepage bis ins Detail gewühlt und mehrere Bits und Bytes gewälzt. Hierbei war festzustellen, dass sich unsere "Olfs-Jugend" als erfahrene "Surfer" präsentierte und mit Rat und Tat dem noch etwas unerfahrenen Vereinsmitglied zur Seite stand. 

Im Anschluß dieser informativen Abendveranstaltung wurde in einer lokalen Gaststätte "eingekehrt" und noch lange über die positiv gemachten Eindrücke diskutiert. 

Für die Bereitstellung der EDV-Räumlichkeiten sowie den zur Verfügung gestellten PC`s ergeht ein ganz besonderer Dank der "Olfs" an die Werkrealschule Aglasterhausen sowie dem Schulungs-Referenten Erich Schäfer     

FK (MV-Olfs)

 

 

"Grümpel-Schießen" Waibstadt

29.04.2001. Die "Olfs-Jugend" ist nicht nur an alten Traktoren und Landmaschinen interessiert, sondern beteiligt sich auch aktiv an weiteren Veranstaltungen, welche sich so Hin und Wieder bieten. So nahm eine gemischte 4er-Mannschaft am "Grümpel-Schießen" des Schützenvereins Waibstadt teil. Da es sich hierbei um den ersten Auftritt der "Olfs-Jugend" in der Öffentlichkeit handelte, war eine leichte "Iritation" bzw. "Verwunderung" in den Gesichtern der Wettbewerbs-Konkurenz bemerkbar. Wie stark ist eigentlich die bis dahin "unbekannte" Olfs-Jugend einzuschätzen? 

Für die "Olfs" am Abzug:  Die Zwillinge Angela u. Benedikt Höttinger, sowie die Zwillinge Hans-Jörg u. Timo Habiger (Kurios: Alle 4 im Sternzeichen der Zwillinge geboren)

Nach einem intensiven Vorbereitungs-Training konnten dann alsbald die ersten Wertungsscheiben gelöchert werden. Jede einzelne Schußabgabe wurde intensiv kommentiert und das erzielte Trefferbild im Anschluß fachgerecht ausgewertet. 

Bis auf das "Treppchen" hat es nicht ganz gereicht - doch Letzter wurden wir auch nicht. Hatten wir doch eine Mannschaft hinter uns gelassen. Was zählt ist der sog. "Olympische Gedanke" und der gemeinsame Unternehmungsgeist.

In jedem Falle hat es uns allen sehr viel Spaß gemacht und es war mal wieder ein schöner Tag. 

Jugendvertreter und Betreuer Thomas Weinmann: "Im nächsten Jahr visieren wir nicht nur die "Ring-Scheiben" sondern auch das "Treppchen" an. Nicht auszudenken wenn unser Team im Sternzeichen des Schützen geboren wäre."        

     Thomas Weinmann (JV-Olfs)

 

 

Schlepperfreund Paul Ziegler und der "Moschd"

08.10.2001. Als "Moschd" bezeichnet man bekanntlich hierzulande, was andernorts auch Äppelwoi genannt wird. Im Rahmen des "3. Kraichgauer Apfelfestes" der BUND-Kreisgruppe Nördlicher Kraichgau wurde auch das Geheimnis gelüftet, wer in der Region den besten Most in seinem Keller lagert. 19 Teilnehmer aus den benachbarten Ortschaften hatten sich dieses Jahr an dem Wettbewerb beteiligt. So auch unser Paul. Nach öffentlichem Aufruf im Juni 2001 wurden die Mostproben abgegeben. Eine fachkundige Jury setzte sich zusammen und testete den Most nach Aussehen, Geruch und Geschmack. Vor allem beim Geschmack, wo die Abstufungen von "blumig" oder "spritzig" bis "leer" und "unreif" reichten, war beim Verkosten Erfahrung und Fachkenntnis gefragt. 

Es fiel der Jury nicht leicht, bei der breiten Qualität die besten Erzeugnisse herauszusuchen, doch war das Ergebnis letztendlich eindeutig: Paul ist Zweiter. Als Vize-Meister und Lokalmatador erhielt er neben einer Urkunde sowie einer unbekannten Menge an Birnensekt auch zahlreiche "Bussis" von der Apfelkönigin Christine I. 

"Paul - Herzlichen Glückwunsch"

FK (MV-Olfs)

 

 

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Vereinsausflug 2001

 

29.09.2001. Wie in jedem Jahr veranstalten die "Olfs" ihren Vereinsausflug, zu welchem alle Mitglieder herzlich eingeladen sind und sich hierzu anmelden können. Dieses Jahr stand ein besonderes Ausflugsprogramm bevor: "John Deere-Werke Mannheim" / "Landesmuseum für Technik Mannheim" / "Weingut Fam. Schäfer Edenkoben" 

Schon recht zeitig war er unterwegs - der Busfahrer der Firma Mühle aus Obrigheim/Asbach. Mußte er doch pünktlich um 8.30 Uhr beim "Cafe Bürklin" in Helmhof die ersten teilnehmenden "Olfs-Mitglieder" aufnehmen. Über Neckarbischofsheim (8.35 Uhr/"Krone"), sowie Waibstadt (8.45 Uhr/Bhf) ging es dann nach Neidenstein, wo er dann um 8.50 Uhr am Gasthaus "Sonne", alle Vereinsausflügler aufgenommen hatte. 

Während der Fahrt über die BAB 6 nach Mannheim begrüßte der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Kiermeier 32 Mitglieder und stellte ihnen den Tagesablauf vor -  (Anmerkung: In Bezug auf die letztgenannte Ausflugsörtlichkeit machte sich über dem Gesicht von Wilhelm B. ein überaus erfreutes Grinsen breit). 

Es sollte zunächst nach Mannheim zu den "John Deere-Werken" gehen.  Um 10.00 Uhr erwartete uns Herr Hans Hetterich im Foyer des Schlepperbau-Unternehmens. Bei einer Tasse Kaffee hieß der PR Consultant alle "Herzlich Willkommen" und lud zur Besichtigung des hauseigenen "John Deere-Museums" sowie einer anschließenden Werksumschau in den Produktionshallen ein. Im Werks-Museum bekamen wir Raritäten aus den frühen Jahren von Lanz und John Deere zu sehen und via eines Präsentations-Kopfhörers auch akustisch durch Hans Hetterich fachkundig erklärt. 

 

Zur Werksbesichtigung teilte man sich in zwei Gruppen ein, die "Roten" und die "Grünen". Herr Hille, ebenfalls PR Consultant bei John Deere, war hinzugekommen um die "Grünen" durch die Werkshallen zu geleiten. Es war Samstag Vormittag und der Produktionsbetrieb bei "John Deere-Mannheim" war eingestellt. Dies hatte natürlich für uns die positive Nebenerscheinung, dass wir uns alles hautnah und Abseits lärmender Maschinen und Motoren anschauen konnten. Fast 2 Stunden und etwa 4,5 Kilometer waren wir auf dem Gelände unterwegs. Beeindruckend war vor allen Dingen die Gegenüberstellung der einstigen Produktion anno 19. Jahrhundert und der heutigen "John Deere-Traktorherstellung 2001". Weiterhin erstaunte uns die Produktionskette, vom kleinsten Teil (z.B. Zahnrad) bis zur Endfertigung. 

   

  Das Produktangebot des Konzerns umfaßt im Landtechnikbereich Traktoren, Erntemaschinen, Geräte für die Bodenbearbeitung und den Pflanzenschutz sowie Teleskoplader. Im Bereich der Rasen- und Grundstückspflege ist John Deere einer der führenden Anbieter von Maschinen für Hobbygärtner, die gewerbliche Grünflächen- und Grundstückspflege sowie die Golfplatzpflege. Zum Angebot in diesem Segment gehören neben den Premium-Produkten unter dem Namen John Deere auch die Marken Sabo, Homelite und Roberine. Darüber hinaus gehört John Deere zu den führenden Anbietern von Baumaschinen und ist nach der Übernahme des finnischen Unternehmens Timberjack zugleich weltweit größter Hersteller von Forstmaschinen.

Mit der Überreichung unseres "Olfs-Bembels" verabschiedeten wir uns gegen 13.00 Uhr bei unseren Gastgebern und beschlossen zunächst einen kleinen "Mittags-Imbiss" einzunehmen. Hierzu erschien uns der Parkraum gegenüber dem "Landestechnik-Museum Mannheim" als geeignet und für die Aufstellung der eigens mitgeführten Bierzelt-Garnituren ideal. Bei deftiger Hausmannskost verweilte man etwa eine halbe Stunde ehe man dann gestärkt zum Rundgang im Museum aufbrach. Hier hatten wir vereinbart, dass jeder auf "eigene Faust" auf Entdeckungsreise geht.

Das LTM Mannheim verfügt nicht nur über eine einzigartige architektonische Hülle, auch seine Ausstellungskonzeption und -gestaltung beschreiten neuartige, unkonventionelle Wege. Wir erlebten auf seinem chronologisch strukturierten Museumsrundgang von der obersten zur untersten Ausstellungsebene (Ebene A - F) sechzehn Stationen des technisch-sozialen Wandels der letzten zweieinhalb Jahrhunderte. Die Themen der Ausstellungseinheiten spiegeln exemplarisch prägende Ereignisse und einzelne Phasen der Industriellen Revolution hierzulande. Sie zeigten auf, wie technische Neuerungen die Arbeitsbedingungen des Menschen verändern und zunehmend alle seine Lebensbereiche durchdringen.

Auf unserer "Reise" durch Raum und Zeit begleiteten uns "Zeitbilder", d.h. gestalterisch besonders herausgehobene historische Zitate, die uns auf die jeweilige geschichtliche Situation/Phase hinwiesen bzw. einstimmten. Die Zeitreise durch die Industrialisierung des deutschen Südwestens führte uns zu exemplarischen Stationen des technischen, sozialen und politischen Wandels seit dem 18. Jahrhundert. Tiefgreifenden Veränderungen der Lebens- und Arbeitsverhältnisse
bis in die Gegenwart hinein
konnten wir erlebnishaft nachvollziehen.


  

Jetzt ging es über den Pfälzer Landweg nach Edenkoben um dort im Weingut Herbert Schäfer u. Sohn einzukehren. Wir wurden erwartete, weshalb auch für jeden von uns ausreichend Sitzplatz zur Verfügung stand. Nach herzlichen Worten der Begrüßung durch die Winzerfamilie hatten wir die Möglichkeit von 8 verschiedenen Pfälzer Weinen zu kosten. Über den "Werdegang der Traube" bis hin zum "Pfälzer Wein" wurden wir, durch den stets Wein nachschenkenden Junior-Chef, informiert. Nach ausgiebiger Geschmacksprobe war der "Pfälzer Wein" über allen Zweifeln erhaben. Unserem Markus B. wurde es langsam "heiß", Wilhelm B. bekam "Farbe" und Paul fing an zu "Zwitschern". 

Bei erheiternden "Pfälzer Gedichten" durch die Senior-Chefin nahmen wir den üppig gerichteten und köstlich schmeckenden "Winzerteller" ein. Zwischendurch lauschten wir den Sangeskünsten unseres Pauls, der sich natürlich nicht nehmen ließ das ein oder andere Verschen zum Besten zu geben. So saßen wir noch einige Stunden bzw. "Viertel" bei "Silvaner-Trauben" zusammen ehe man "lustig" die Heimreise in den Kraichgau antrat. Manchereiner hatte sich sicherheitshalber für zu Hause mit einem feinen "Tröpfchen Rebensaft" eingedeckt - hier soll der Gewürztraminer wohl favorisiert gewesen sein.     

FK (MV-Olfs)

 

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Kerwe 2001 - Neckarbischofsheim

17.09.2001. Auch in Neckarbischofsheim hatte der "Gute Draht" zu Petrus enorme Schwächen gezeigt. Eine Regenwolke nach der anderen. So kam es dann auch, dass bei diesen nassen Voraussetzungen die "Bischesser-Kerwe" eigentlich buchstäblich ins Wasser fiel. Nur Wenige trotzten der Witterung und besuchten an diesem Sonntag den Rummelplatz rund um das Rathaus Neckarbischofsheim.  Neben vereinzelten Verkaufständen waren auch die "Olfs" vor Ort und luden ein zur "Schlepper-Rundfahrt" mit dem "Olfs-Anhänger". Unser Schlepperfreund Konrad Gießler bewies "Erfindergeist" und montierte auf den "Olfs-Anhänger" einen Dachaufbau, welcher die Fahrgäste gegen Regen schützte und somit alle ein "trockenes Plätzchen" hatten. Besonders von der Jugend wurde dieses Angebot zahlreich genutzt, weshalb die Rundfahrten durch die Neckarbischofsheimer Gassen ständig "ausgebucht" waren. Gegen 16.00 Uhr hatte Petrus ein Einsehen und stellte den himmlischen Wasserhahn ab. 

Einen besonderen Dank gilt Konrad Gießler, welcher sich von den widrigen Wettervoraussetzungen nicht beeindrucken ließ und im Namen der "Olfs" die Schlepper-Rundfahrten durchführte.

FK (MV-Olfs) 

 

  

 

"100 Jahre Firma Kirsch in Meckesheim"

08./09. September 2001. Irgendwie verrückt - da hat man doch in diesem Monat  jede Menge Sonnenschein und herrliches Wetter gehabt. Doch warum muß es denn nun ausgerechnet an diesem Wochenende regnen?! "Das wird eine feuchte Angelegenheit" meinte Manfred Habiger bei einem skeptischen Blick in die Höhe. Und er sollte Recht behalten.

 "Zugepackt" bis hinter die Ohren tuckerten Melanie (Allgaier R22) und Frank (Porsche AP 17) in Richtung Meckesheim und verließen sich auf eine kurze "Trockenphase" am Horizont. Leider hatten sich die wenigen Sonnenstrahlen nur geringfügig angedeutet und es begann bereits am Ortsausgang Neidenstein erbärmlich an zu "Schütten". Frisch geduscht fuhren beide nach etwa 20 Minuten "Vollwaschgang" um ca. 10 Uhr in die Ausstellungshallen der Firma Kirsch ein. Karl-Heinz hatte "gut Lachen", war er doch mit dem Pkw vorausgefahren.

Paul und sein Farmall waren auch schon da - trocken. Ja wie? Schmunzelnd bekundete er gegenüber Melanie und Frank, dass er seine beiden Traktoren bereits am Vortag nach Meckesheim überführte (ca. 24 Grad C./Sonne) und empfahl zur Regenerierung die Einnahme der köstlich heiß angerichteten Gulasch-Suppe. Nass-behost wurden löffelweise neue Lebensgeister in den beiden geweckt.  

Bald waren auch Werner, Manfred , Timo und Hans-Jörg eingetroffen - mit dem Pkw, ohne Traktoren. "Wir wollten erst mal das schlechte Wetter abwarten und später die Traktoren nachführen" meinten alle vier im Einklang.

Noch war nicht soviel Andrang an diesem Samstag Morgen. Das kam uns allen jedoch sehr gelegen, denn nun konnten wir gemütlich und in aller Ruhe die vielen Ausstellungsstücke rund um die Landtechnik bestaunen. Vom kleinsten bis zum größten Ackergerät war alles vorhanden. Auch der gut sortierte Ersatzteilbereich sowie eine Tombala-Verlosung beeindruckten die "Olfs-Delegation".   

Nach einem kurzen Imbiss und einem Schluck Gerstengebräu kam dann auch die Sonne wieder hinter den Regenwolken hervor. Werner, Manfred, Timo und Hans-Jörg brachen auf um ihre Traktoren nachzuführen. In der Zwischenzeit wurde durch Melanie, Frank und Karl-Heinz das "Olfs-Banner" an der Außenseite der Halle angebracht. Paul hatte zuvor für die Bereitstellung einer Klapp-Leiter gesorgt. Unterhalb des Banners wurden alle mitgeführten Alttraktoren des Vereins aufgereiht. Anmerkung: Optisch beeindruckend. 

Gegen Nachmittag waren es dann auch 10 Traktoren der "Olfs". Es wurde im Anschluß noch so einiges "Schlepperwissen" miteinander ausgetauscht, ehe man sich dann für den darauffolgenden Sonntag verabredete.

"Full House" war am Sonntag geboten. Man bekam um die Mittagszeit kaum noch einen Sitzplatz in den Hallen. Auch im Außenbereich der Firma Kirsch drängte sich eine große Besucheranzahl um die Exponate. "Das liegt am guten Wetter Heute" befand Steffi. "Nö, weils nicht regnet" diagnostizierte Ludwig. Eigentlich egal - die Firma Kirsch hatte sehr viele Gäste und kann sich einer gelungenen Veranstaltung gewiss sein. 

18.30 Uhr, trocken: Im Traktoren-Konvoi  verließen Steffi, Melanie, Ludwig, Timo, Hans-Jörg und Frank die Veranstaltung in Richtung "Nach Hause".  Paul und Bernhard wollten ihre Traktoren erst am Montag zurückführen.

Fazit: Feine Sache. Auch das logistische Entgegenkommen der Firma Kirsch war sehr lobenswert. 

Spruch des Tages: "Bei schönem Wetter kann Jeder fahren"

Bemerkenswert: Überführung des 3-spurigen Farmall F20 mit einem Auflieger mit 2-Spur-Rampe               

PS: Hoffentlich hat Paul an das "Olfs-Banner" gedacht (sonst hängt es Heute noch an der Ausstellungshalle)

FK (MV-Olfs)

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