1.

Das schönste Land in Deutschlands Gau`n,

das ist das Badner Land,

es ist so herrlich anzuschau`n,

und ruht in Gottes Hand.

 

 

Refrain:

Drum grüß ich Dich, mein Badner Land,

Du edle Perl` im deutschen Land!

Frisch auf, frisch auf, frisch auf, frisch auf, 

frisch auf, frisch auf - mein Badner Land!

 

 

2.

In Karlsruh` ist die Residenz,

in Mannheim die Fabrik,

in Rastatt ist die Festung,

und das ist Badens Glück.

 

3.

In Haslach gräbt man Silbererz,

bei Freiburg wächst der Wein,

Im Schwarzwald schöne Mägdelein,

Ein Badner möcht ich sein.

 

4.

Alt Heidelberg, Du Feine,

Du Stadt an Ehren reich,

am Neckar und am Rheine,

keine An`dre kommt Dir gleich.

 

5.

Im Wiesental Fabriken stehn`,

wie Schlösser klar und hell,

Rauchfahnen aus Kaminen wehn`, 

von Lörrach bis nach Zell.

 

6.

Der Bauer und der Edelmann,

das stolze Militär,

die schau`n einander freundlich an,

und das ist Badens Ehr`.

 

 

 

inoffizielle Strophen

 

7. 

Vom Odenwald zum Bodensee,

entlang des Rheines Strand,

umgrenzt von dunklen Tannenhöhn`,

liegt unser schönes Badnerland.

 

8.

In Offenburg sind wir zu Haus,

die Stadt am Kinzigstrand,

das Tor zum Schwarzwald auch genannt,

im schönen Badner Land.

 

9.

Zell-Weierbach ein gastlich Dorf,

da kehrt man gerne ein,

und trinkt - sofern man Kenner ist,

vom Abtsberg edlen Wein.

 

10.

In Durlach wächst der Trainsoldat,

in Maxau fließt der Rhein,

In Rintheim frißt man Specksalat,

ich möcht`ein Badner sein.

 

11.

Und Konstanz liegt am Bodensee,

durchströmt vom jungen Rhein,

des Hegaus Berge winken,

im goldnen Sonnenschein.

 

12.

Solang die Farben gelb-rot-gelb,

bei uns am Maste wehn´,

solang wird Deutschlands schönster Gau,

das Badnerland nicht untergehn`.

 

13.

Üb immer Treu`und Redlichkeit,

Bis in dein kühles Grab,

und weiche keinen Fingerbreit,

vom Badner Wege ab.

 

14.

Vergiß niemals das schöne Land,

wo deine Wiege stand,

du findest in der Ferne,

kein zweites Badner Land.

 

15.

Wie schön ist`s noch im Badnerland,

am Kaiserstuhl wächst Wein,

Dies KKW in Wyhl - oh Schand,

wir Badner sagen nein.

 

 

 

unsymBadische Strophen

 

16.

In Karlsruh` ist der Rhein noch blau,

in Mannheim ist er grau,

dort fließt hinein der Neckar,

die alte Schwaben-Sau.

 

17.

Bei Sipplingen ist Pumpstation,

da pumpet`s Wasser `naus,

doch vorher brunsle Badner nei,

und Schwobe saufet´s aus.

 

18.

Ein Badner möcht`ich auch gern sein,

denkt sich so mancher Schwob,

und weint dann still in sich hinein,

er wird es nie - gottlob.

 

19.

Man merkt, dass wir kei` Schwabe sind,

und wisst ihr auch warum?

wir denke erst und schaffe dann,

beim Schwab` is`s andersrum.

 

20.

In Karlsruh` spielt der KSC,

in Freiburg der SC,

in Stuttgart gurkt der VfB,

Oh weh, oh weh, oh jemineh.

 

21.

Und wer verrät das Badner Land,

der wird gleich massakriert,

der wird wie jener Schwabenfreund,

zum Galgen Freiburgs hingeführt.

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